Installation im Brandenburgischer Kunstverein
Tilman Wendland (*1969; lebt in Berlin) schafft aus anspruchslosen,
leichten Materialien wie Papier, Pappe und PVC ephemere Strukturen,
die sich in vorhandene architektonische Situationen einpassen,
sie kommentieren, kritisieren oder auch karikieren. Seine Werke,
selten auf Dauer angelegt, sind in der Regel ganz in Weiß gehalten.
Trotz der strengen Reduktion in Farbe und Form zeichnen sie sich
durch einen spielerisch-ironischen Umgang mit ihren Sujets aus.
Für Ideal City – Invisible Cities hat Wendland eine Rauminstallation
entwickelt, die sich mit architektonischen und städtebaulichen Figuren
und Elementen von Le Corbusier, Oskar Hansen und Oscar Niemeyer
auseinandersetzt. Die Idealstadtideen der Architekten hat Wendland
in einem raumgreifenden weißen Pappregal kondensiert, ebenso sublim
wie vergänglich.
Installationsansichten der Arbeit im Zamość Museum
Weitere Informationen über Tilman Wendland
Arbeiten anderer Künstler im Brandenburgischer Kunstverein.





