Installation im Brandenburgischer Kunstverein

Untitled, 2006

Pappe, Holzfaserplatte, Magazinkopien

Variable Abmessungen

Courtesy: Tilman Wendland & European Art Projects

Fotos: Krzysztof Zieliński / European Art Projects

Tilman Wendland (*1969; lebt in Berlin) schafft aus anspruchslosen,

leichten Materialien wie Papier, Pappe und PVC ephemere Strukturen,

die sich in vorhandene architektonische Situationen einpassen,

sie kommentieren, kritisieren oder auch karikieren. Seine Werke,

selten auf Dauer angelegt, sind in der Regel ganz in Weiß gehalten.

Trotz der strengen Reduktion in Farbe und Form zeichnen sie sich

durch einen spielerisch-ironischen Umgang mit ihren Sujets aus.

Für Ideal City – Invisible Cities hat Wendland eine Rauminstallation

entwickelt, die sich mit architektonischen und städtebaulichen Figuren

und Elementen von Le Corbusier, Oskar Hansen und Oscar Niemeyer

auseinandersetzt. Die Idealstadtideen der Architekten hat Wendland

in einem raumgreifenden weißen Pappregal kondensiert, ebenso sublim

wie vergänglich.

Installationsansichten der Arbeit im Zamość Museum

Weitere Informationen über Tilman Wendland

Arbeiten anderer Künstler im Brandenburgischer Kunstverein.